Kategorie: 2026

WWE Royal Rumble 2026

PLEs in Saudi Arabien leiden immer an einer schlechten Crowd, das jetzt ein Event der von den Fans lebt dort ausgetragen wird, machte nicht grade Hoffnung.

Womens Royal Rumble Match
Das war 60 Minuten pure Langeweile. Auch das das Womens Roster qualitativ sehr stark ist, so das man bis auf eine Ausnahme auf „Legenden“ verzichten konnte, so war es doch extrem langatmig. Das Ende mit den drei verbliebenen Damen war dann wieder gut.
4/10

AJ Styles vs. Gunther
Ein Match das immer an der Tür zu Weltklasse klopfte, aber nie öffnete. Es war stimmig, es war gut. Das unrühmliche Ende für AJ war dann doch überraschend, der Abgang auf dieser Bühne vergeudet.
8/10

WWE Title Match
Drew McIntyre (c) vs. Sami Zayn

Match war nett aufgezogen, hatte leider einen toten Spot am Kampfabend. Sami zog Reaktionen, aber irgendwie wollte keiner an einen Titelwechsel glauben.
6/10

Mens Royal Rumble Match
Es gab gute Momente. Oba Femi (bis auf seinen Abgang), El Grande Americano vs. El Grande Americano, das Debüt von Royce Keys. Überraschend viel AAA im Match, kein großes Comeback. Der Topfavorit wird vor dem eigentlichen Match ausgeschaltet, war gut gemacht war. Die Schlussphase war nicht wirklich.
5/10

Fazit
Irgendwie war der Royal Rumble da. Bis auf Styles/Gunther braucht man nichts gesehen haben, die Sieger hätte man auch Nachlesen können. Bin gespannt wie der Weg zu Wrestlemania weiter geht, aber momentan hab ich da wenig Lust drauf.
6/10

TNA Genesis 2026

TNA präsentiert die erste „Großveranstaltung“. Zwei Tage nach dem antizipierten Debüt auf AMC, das mal total in die Hose ging, sollte man hier Wiedergutmachung erwarten.

AJ Francis vs. Rich Swann
Joa. Es war kein schlechtes Match, allerdings kann man das von Francis auch nicht erwartet. Die Reaktionen die er zieht, zieht er bestimmt nicht wegen seiner Charakterarbeit. Nicht gut, nicht schlecht. Ein Mittelding und damit der falsche Start in diese Veranstaltung.
5/10

Elijah vs. Mustafa Ali
Manche Wrestler explodieren wenn die Ketten der Ex-Federation gelöst sind und dann gibt es Mustafa Ali, der sicherlich mehr könnte, aber konstant eher gelangweilt im Ring rüberkommt. Elijah braucht man 2026 auch nicht mehr. Match war da.
4/10

Eddie Edwards vs. JDC
Das letzte Match in JDCs Karriere. Eindeutig zu lange, während beide Versuchen hier ein schönes Abschiedsmatch auf die Beine zu stellen. Leider war JDC (außer zu seiner Dango-Zeit) nie wirklich relevant, als das man investiert hätte sein müssen.
4/10

Mara Sade vs. Ryan Nemeth
Sowas hat gar nichts in einer größeren Promotion zu suchen. Die Zuschauer waren, warum auch immer, investiert.
1/10

TNA Knockouts World Title Match
Lei Ying Lee (c) vs. Zaria

Endlich geht es um was! Immense Steigerung des In-Ring Produkts, man sieht bei Zaria die WWE Schule. Konnte man gut gucken.
7/10

TNA World Tag Team Title Match
The Hardys (c) vs. The Righteous

Langsam, langweilig und ein Booking zum Fremdschämen. Das die Hardys 2026 noch auftreten verdanken sie ihrem Namen, es gibt keine Rechtfertigung sonst. The Righteous können mehr, aber das drumherum war so richtig meh.
2/10

Cedric Alexander vs. Joe Hendry vs. Moose
Nachdem Leon Slater lieber bei WWE auftrat, bekam man im Umkehrschluss Joe Hendry. Joa, ob das ein guter Tausch ist? Hendry ist beliebt, ja, aber das er hier beide TNA Wrestler besiegt, ich weiß nicht was das langfristig bringen soll. Es war aber Wrestling, das man sich angucken konnte.
6/10

TNA World Title Texas Death Match (Special Referee: Nic Nemeth)
Mike Santana (c) vs. Frankie Kazarian

Hat man erst bei AMC gesehen, grade Santana hat unter den letzten Monaten gelitten. Er müsste das Top-Babyface sein. Es war nicht schlecht, das es Texas Death war machte keinen Sinn. Nemeth nervte auch mit seinem rumgehüpfe.
6/10

Fazit
Das war mal wirklich für die Tonne. 3 Matches über 6 Punkte, der Rest einfach unnötig. TNA hat soviel Potential mit ihrer Reichweite, Geschichte und ihrem Roster und liefern dann immer so ein langweiliges Produkt ab. Da muss dringend was geändert werden. Belanglose 3 Stunden.
4/10

NJPW Wrestle Kingdom 20

Anfang Januar ist immer NJPW Zeit. Diesmal mit dem Abschied von Tanahashi.

NEVER Openweight Six Man Tag Team Title Rambo Match
Von den Namen her ein stark besetztes Rambo Match, von der Qualität aber nicht mehr als ok. Das Match diente wirklich nur um vielen Leuten die Chance zu geben, bei Wrestle Kingdom aufzutreten. Das Rumble Konzept bringt ja einiges an Möglichkeiten, aber wenn immer ein Team aus 3 Personen kommt wird das sehr schnell unübersichtlich.
3/10

IWGP Womens Title / STRONG Womens Title Match
Saya Kamitani (c) [STRONG] vs. Syuri (c) [IWGP]

Das war stark. Die beiden sind sicherlich zu mehr in der Lage, aber das was hier in unter 15 Minuten gezeigt wurde machte wirklich Spaß.
8/10

Bullet Club War Dogs & Unaffiliated vs. United Empire
Auch hier sollten möglichst viele auf der großen WK-Bühne präsentiert werden. Für die Menge an Teilnehmern und der geringen Zeit konnte man nichts großes erwarten. In den Storylines bin ich leider nicht drin ob die Sache um Jake Lee einschätzen zu können.
5/10

IWGP Junior Heavyweight Title #1 Contendership Four Way Match
El Desperado vs. Kosei Fujita vs. SHO vs. Taiji Ishimon

Der Eingriff von House of Torture hat das Match massiv runtergezogen. Da gibt man schon kaum Zeit zur Entfaltung muss man auch durch so einen Firlefanz den Fluss kaputt machen.
3/10

NEVER Openweight Title Match
EVIL (c) vs. Aaron Wolf

Ich sah Wolf zum ersten Mal und wow, das ist ein Star. Die Fans sind direkt heiß, scheint eine Art Nationalheld zu sein. Als Gegenpart hat man mit EVIL den wohl größten Bösewicht von NJPW. Hier passte alles.
8/10

IWGP World Heavyweight Title / IWGP Global Heavyweight Title Match
Konosuke Takeshita (c) [World] vs. Yota Tusji (c) [Global]

Das war bockstark. Vom langsamen Aufbau, um dem Publikum die notwendige Verschnaufpause zu geben, bis hin zum Ende war hier alles vertreten. Das machte richtig Spaß und die knapp 30 Minuten vergingen wie im Flug.
9/10

Hiroshi Tanahashi vs. Kazuchika Okada
Das Ace verlässt die große Bühne. Der größte japanische Held der letzten Jahre, nochmal gegen seinen Erzrivalen der mittlerweile das Land verlassen hat. Auch wenn Tana körperlich in der Lage ist, zeigt der zum Abschied nochmal ein großes Repertoire. Das Publikum will einfach nur ihren Helden verabschieden und Okada muss wirklich nochmal sein Altes-Ich rausholen, um hier den Sieg zu holen. Die Zeremonie danach mit vielen Weggefährten war wirklich stark gemacht. Arigato Ace.
10/10

Fazit
Es gab 4 starke Matches, die alles überstrahlen. Durch den Main Event und den Abschied danach verdient Wrestle Kingdom 20 eine hohe Wertung, auch wenn viel Schmu auf der Card war.
9/10

AEW Worlds End 2025

Wie üblich möchte AEW das letzte Wort haben und beendet das Mainstream PPV/PLE Jahr.

Continental Classic 2025 Semi Final Match
Kazuchika Okada vs. Konosuke Takeshita

Ich halte es für falsch, das erste große Aufeinandertreffen zwischen diesen beiden im Rahmen der Continental Classic abzuhalten. In der Geschichte steckt soviel mehr, als ein „läppisches“ Turniermatch. Was die beiden zeigten war große Klasse, aber das Ende war halt dann zu sehr Storyline „erzwungen“ und hinterlässt einen faden Beigeschmack.
7/10

Continental Classic 2025 Semi Final Match
Kyle Fletscher vs. Jon Moxley

Ich bin Moxley seit All In: Texas überdrüssig. Fletscher dagegen ist auf dem Weg ein Main Eventer für die nächsten Jahre zu werden, ich hoffe man verpasst hier den richtigen Moment nicht. Das Match war in Ordnung, aber irgendwie in meinen Augen nicht besser als das Semi Finale davor.
7/10

AEW World Tag Team Title Chicago Street Fight
FTR (c) vs. Bang Bang Gang

Das ist eins dieser Matches, die jeder AEW PPV hat, auf die man halt verzichten kann. Das Match war nett, aber mehr auch nicht.
6/10

AEW Womens World Tag Team Title Match
Babes of Wrath (c) vs. Athena & Mercedes Mone

Der Kampf wirkte sehr unsauber und überstürzt. Dazu fühlte es sich wie Kopie des selben Kampfes 6 Wochen vorher an.
4/10

Darby Allin vs. Gabe Kidd
Und das nächste unnötige Match. Die Story dazu ist sehr gewollt, man versucht Kidd als Psychopathen zu verkaufen was halt für mich nicht funktioniert, wenn er nur alle paar Monate da ist. Dazu auch das 0815-Darby Match, irgendwann nutzt sich das ab.
4/10

Mixed Nuts Mayhem Eight Man Tag Team Match
Death Riders vs. Roderick Strong, Mark Briscoe, Orange Cassidy & Toni Storm

Das war mir zu viel Quatsch. Ja, es gab nette Sequenzen, aber die 372. Augabe von Death Riders gegen ein zusammengewürfeltes Face-Team holt mich nicht ab. Fühlte sich dazu doppelt so lange an, wie es laut Cagematch war.
4/10

AEW Womens World Title Match
Kris Statlander (c) vs. Jamie Hayter

Leider hat sich das Publikum dieses Match ausgesucht, um mal eine Pause zu machen. Dabei hätten beide mehr verdient gehabt. Das war ein sauberes, gutes Match und eines Titelkampf würdig.
7/10

AEW Continental Title Continental Classic Final Match
Kazuchika Okada (c) vs. Jon Moxley

Nachdem beide in den Halbfinalen sehr abgeliefert haben, ging es hier sehr gemütlich (langsam) zur Sache. Auf der einen Seite verständlich, auf der anderen Seite über 20 Minuten sehr ermüdend. Kürzer und knackiger wäre hier besser gewesen. Dazu geht der Moxley Overkill weiter, jetzt als Publikumsliebling.
6/10

AEW World Title Four Way Match
Samoa Joe (c) vs. Adam Page vs. MJF vs. Swerve Strickland

Multi-Men Matches bei AEW sind dafür bekannt, das man außerhalb des Rings auf seine Einsätze wartet und die Kamera das immer schön einfängt. Es gab nette Sequenzen und den richtigen Sieger, aber so richtig abgeholt hat mich der Main Event nicht.
7/10

Fazit
Mit einem durchschnittlichen PPV geht das Jahr zu Ende. Zu viele überflüssige Matches ziehen den Gesamteindruck runter.
6/10