Kategorie: WWE

WWE NXT Stand & Deliver 2025

Es ist Wrestlemania Woche, wir starten mit dem NXT Premium Live Event.

WWE NXT North American Title Match
Ricky Saints vs. Ethan Page

Wir starten direkt mit zwei Ex-AEWlern, die jetzt ihr Glück bei WWE versuchen. Grade für Ricky freut es mich enorm, ich habe ihn bereits bei NWA und AEW gefeiert. Match war als Opener gut gewählt, da beide bereits jetzt beim Publikum enorm over sind. Solides Match, in dem beide ihr Können zeigen können.
7/10

WWE NXT Tag Team Title Match
Fraxiom vs. Hank and Tank

Hank und Tank sind ein Meme-TagTeam, die grade außerhalb des Ringes ein gutes Charisma zeigen. Fraxiom sind sowieso grade das beste Tag Team im WWE Universum, daher schaffen sie es auch hier ein großartiges Match zu liefern. Hatte alles Hand und Fuß.
8/10

WWE NXT Womens North American Title Ladder Match
Izzi Dame vs. Kelani Jordan vs. Lola Vica vs. Sol Ruca vs. Thea Hail vs. Zaria

Knackiges 15 Minuten Spotfest, das zwar keinen Story-Inhalt hatte, aber dafür nie langweilig wurde. Neben der stark bestückten Womens Main Event Riege zeigen auch die „B-Damen“ (auf keinen Fall abwertend gemeint) das die Zukunft rosig ist.
8/10

Dark State vs. The D’Angelo Family
Für mich das schlechteste Match des Abends, das hätte auch eine NXT-Ausgabe headlinen können, da wäre auch der Zerfall der Family besser gepasst. Mit Dark State kann ich aktuell noch wenig anfangen.
5/10

WWE NXT Womens Title Match
Stephanie Vaquer vs. Giulia vs. Jaida Parker vs. Jordynne Grace

Sehr positiv das man mit Jaida auch ein NXT Eigengewächs in die obere Riege ziehen möchte. Match war in Ordnung, mit Vaquer, Giulia und Grace kann man in keiner Konstellation was falsch machen.
7/10

WWE NXT Title Triple Threat Match
Oba Femi vs. Je’Von Evans vs. Trick Williams

Oba ist unglaublich und es wundert mich wieso er noch bei NXT ist. Der könnte auch bei Raw / Smackdown auftreten und es würde passen. Alle drei haben sicherlich eine aussichtsreiche Zukunft vor sich. Das Match war bockstark, keine Ruhepausen und alle drei haben absolut überzeugt.
9/10

Dieser Premium Live Event war ein wunderbarer Snack und eine gute Einstimmung auf Wrestlemania. Ein großer Vorteil war das die Matchzeiten im Rahmen blieben, keins hat 20+ Minuten gedauert. Gut strukturiert kann man diese Show in einem Fluss gucken.
9/10

WWE Elimination Chamber 2025

Der letzte große Stop auf der Road to Wrestlemania.

Womens Elimination Chamber
Alexa Bliss vs. Bayley vs. Bianca Belair vs. Naomi vs. Liv Morgan vs. Roxanne Perez

Bevor das Match anfing feierte Jade Cargill ihre Rückkehr und zerstöre Naomi, die noch vor dem Läuten der Ringglocke eliminiert war. Das war stark gemacht. Die Chamber war stark zusammengestellt und lieferte auch ein gutes Match.
8/10

Trish Stratus & Tiffany Stratton vs. Candice LeRae & Nia Jax
Es folgte das schlechteste Match des Abends. Für Tiffany ist die Weiterführung der Fehde mit Jax ein Zwischenschritt, bevor es Richtung Wrestlemania geht. Das man Trish aus dem Ruhestand holt und vor dem heimischen Publikum zeigte ist ein nettes Detail, allerdings auch das einzige was im Kopf bleibt. Das hätte mir nichtmal als TV-Match gefallen.
4/10

Unsanctioned Match
Kevin Owens vs. Sami Zayn

Beide bringen das in den Ring, was jemanden glauben lässt das ist doch Real. Natürlich kann man hier den übermäßigen Gebrauch von Waffen kritisieren, allerdings sorgte grade das im WWE Kosmos für die ordentliche Dramaturgie. Klares Match of the Night und ein heißer Kandidat für den Kampf des Jahrs.
10/10

Mens Elimination Chamber
CM Punk vs. Damian Priest vs. Drew McIntyre vs. John Cena vs. Logan Paul vs. Seth Rollins
So stark wie aktuell war die Main Event Szene selten. Grade dieses Ineinandergreifen verschiedener Geschichten macht aktuell enorm Spaß und wirkte sich auch positiv auf diese Chamber aus. Da kann man auch darüber hinwegsehen das der Sieger logisch war.
8/10

The Turn
Danach gab es noch das Segment von Cody Rhodes und The Rock. Die Art und Weise wie The Rock seit Wrestlemania 40 eingebunden ist gefällt mir gar nicht. Die Segmente sind auch sehr cringe. Doch hier hat man einen Moment für die Ewigkeit geschafft. Egal ob Codys „Go F*** Yourself“ oder der Turn von John Cena, das war Weltklasse.

Bockstarker Premium Live Event. Bis auf das Damen Tag Team Match kein Ausfall, der Rest richtig stark.
9/10

WWE Royal Rumble 2025

Wir starten die Road zu Wrestlemania, die heiße Phase des Jahres beginnt.

Womens Royal Rumble Match
Durch die Ankündigung, das Charlotte Flair in diesem Match zurückkehren wird, war bei mir die Spannung raus. Es war klar das die Queen am Ende als Siegerin dastehen wird. Ansonsten war der Rumble in Ordnung, die größte Überraschung war die Rückkehr von Alexa Bliss. Vielleicht ein bisschen zu lang, aber eine gute Einstimmung.
6/10

WWE Tag Team Title Best Two out of Three Falls Match
#DIY vs. Motor City Machine Guns

Oh was habe ich mich auf diesen Match gefreut. WWE hat beim blauen Brand endlich eine Tag Team Division und es ist immer noch leicht surreal MCMG in einem WWE Ring zu sehen. Durch die Stipulation hoffte ich auf ein 20+ Match. Leider war es in 14 Minuten abgefrühstückt und so richtig Fahrt sollte auch nicht aufgenommen werden. War ok, nichts besonderes.
6/10

WWE Title Ladder Match
Cody Rhodes vs. Kevin Owens

Ein gutes Titlematch, das die Leiter sinnvoll einsetzte. Nicht gleich voll Gas irgendwelche Spots durch die Leitern. Die Spots die es gab hatten es in sich, der Überchampion Cody am Ende der glückliche Sieger. Ich fands den Aufbau hierzu toll, indem man den Winged Eagle-Belt, der einmalig für die Re-Premiere von Saturday Nights Main Event genutzt werden sollte, hier eine Rolle spielte.
8/10

Mens Royal Rumble
Spannung war bereits vorher geboten, weil die großen Stars sich für den Rumble ankündigten. Und alle waren da. Dazu noch sinnvoll durch den Rest des Roster aufgefüllt und mit IShowSpeed (der Drew Carey von 2025….) einen Celebrity. Es war einiges geboten. Wie jeder Rumble lebte auch dieser von den Einzelmomenten. Einige Fäden wurden hier zusammen geführt, sowieso einige Wege für Wrestlemania geebnet. Der Sieger mit Jey Uso war wirklich überraschend, den hatte wohl keiner auf der Bingo Karte stehen. Fand ich gut.
8/10

Alles in allem war der Royal Rumble ein guter Start auf dem Weg zu Wrestlemania. Einige Weichen wurden gestellt, die Road verspricht heißt zu werden. Den Event wird man nicht ewig in Erinnerung halten, aber zum locker weggucken ist er durchaus geeignet.
7/10

WWE Survivor Series 2024

November ist WarGames-Zeit.

Womens WarGames Match
Bayley, Bianca Belair, Iyo Sky, Naomi & Rhea Ripley vs. Nia Jax, Liv Morgan, Candie LeRae, Raquel Rodriguez & Tiffany Stratton

Ich erwarte wenig und wurde sogar noch enttäuscht. Das Match war erzwungen, es war unsauber und das Ende war auch genauso zu erwarten.
3/10

WWE United States Title Match
LA Knight vs. Shinsuke Nakamura

Das wurde noch schnell auf die Card gepackt. Konnte man mit 10 Minuten gut weggucken, der Titelwechsel wird in Erinnerung bleiben (zumindest im Kurzzeitgedächtnis). Mal sehen was man aus Knight jetzt macht, seine Reaktionen gehen auch zurück.
5/10

WWE Intercontinental Title Match
Bron Breakker vs. Ludwig Kaiser vs. Sheamus

Gutes Match. Die WWE baut hoffentlich auf Das Wunderkind Ludwig Kaiser. Breakker ist mir teilweise zu dominant, trotzdem unterhaltsam mit einer angenehmen Länge.
7/10

WWE World Heavyweight Title Match
Gunther vs. Damian Priest

Fand ich schlechter als ihren Kampf beim SummerSlam. Priest stagniert momentan auch enorm. Gunther brauch mal frische Gegner, ob das Finn Balor ist wage ich zu bezweifeln.
6/10

Mens WarGames Match
Roman Reigns, Jimmy Uso, Jey Uso, Sami Zayn & CM Punk vs. Solo Sikoa, Jacob Fatu, Tama Tonga, Tonga Loa & Bronson Reed

Der einzige Grund die Series zu gucken. Was seit Monaten aufgebaut wird findet ihr einen weiteren Höhepunkt. Interessant war die Hinzunahme von CM Punk, durch dessen Geschichte mit Heyman macht da aber wieder Sinn. Die Matchhöhepunkte passten, das Ende war absehbar. Starkes WarGames Match.
9/10

Der Main Event und das IC Title Match retten den Abend, an den Rest wird man sich nicht wirklich erinnern. Die WWE hat den Vorteil das die Show (wenn man die Werbung überspringt) ziemlich schnell vorbei ist.
7/10

WWE Crown Jewel 2024

Wir sind zum zweiten Mal in diesem Jahr in Riyadh, Saudi-Arabien.

Wir starten direkt mit einem Six Man Tag Team Match zwischen Bloodline 1.0 (Roman Reigns, Jey und Jimmy Uso) gegen Bloodline 2.0 (Jacob Fatu, Solo Sikoa, Tama Tonga). Auf dieses Match wird seit April hingearbeitet, grade mit Blick auf die Survivor Series und (ist das mittlerweile tradionell?) WarGames. Die „Versöhnung“ zwischen Reigns und Jey Uso kam mir ein bisschen zu plötzlich, da hat man in zwei Wochen ziemlich viel Entwicklung reingepackt. Es war das typische Bloodline 1.0 Match, es lebt von den Charakteren. Das Ende war zu erwarten, im Aftermath spielte auch Sami Zayn eine Rolle, für WarGames braucht man den vierten Mann. 6/10

In einem Fatal Four Way Match um die WWE Womens Tag Team Title traten Bianca Belair & Jade Cargill gegen Chelsea Green & Piper Niven gegen Damage CTRL (Iyo Sky & Kairi Sane) gegen Meta Girls (Jakara Jackson & Lash Legend) an. Das sind zuviele Teilnehmer, es war das was man erwarten konnte. 5/10

Seth Rollins gegen Bronson Reed folgte. Ein richtiges starkes Match, das dem Aufbau der letzten Wochen gerecht wurde. In meinen Augen der falsche Sieger, aber Reed wurde extrem stark dargestellt. Er könnte Abwechslung in den Main Event Bereich bringen. 8/10

Es folgte das erste von zwei extrem unnötigen Crown Jewel Title Matches, hier waren die Damen dran. Liv Morgan gegen Nia Jax. Es war klar das der „Money in the Bank„-Koffer von Tiffany Stratton mal wieder einen Part, aber keine Rolle spielen wird. Richtige Siegerin, Match war überflüssig. Lass es eine einmalige Geschichte bleiben. 3/10

Kevin Owens gegen Randy Orton war für den Abend angekündigt, offiziell angeläutet wurde das Match aber nie. Es entstand ein großer Brawl, der als Übergang zum ersten wirklichen Aufeinandertreffen dienen wird. Das Segment war gut umgesetzt.

Der WWE United States Title wurde in einem Triple Threat Match zwischen LA Knight, Andrade und Carmelo Hayes verteidigt. Leider ein wenig zu kurz und weder Andrade noch Hayes waren eine ernsthafte Gefahr für Knight. War ok anzusehen. 7/10

Im Main Event folgte das zweite, unnötige Crown Jewel Title Match. Diesmal Cody Rhodes gegen Gunther um die Männerversion. Wie unnötig ist bitte dieses Match? Gunther wird als absolutes Monster dargestellt und Cody ist einfach der Good-Guy Babyface Champion, das darf keiner verlieren. Man versuchte beide Stile zu kombinieren, es war gut. Das Finish war gut gelöst, dennoch unnötig. 7/10

Nach Bad Blood wieder ein Event der nicht wirklich überzeugt. Nach dem guten Sommer scheint man aktuell auf einem Abwärtstrend zu sein. Die Geschichten in den Wochenshows sind immer noch gut, allerdings liefern die PLEs wenig erfreuliches. 6/10

WWE Bad Blood 2024

27 Jahre nach dem ersten „Hell In A Cell“ Match begrüßt uns die WWE wieder zu Bad Blood.

Und damit starten wir direkt in den Event. Im Höllenkäfig stehen sich CM Punk und Drew McIntyre gegenüber. Es sollte das dritte Match der Fehde sein, der Abschluss. Man wusste von Anfang an wo es endet wird. Und meine Fresse haben die beiden geliefert. Es passt alles, es wurde alles perfekt aufgebaut. Es gab verdammtes Blut. Das war ein Kampf. Nach Cody/Reigns von Wrestlemania das beste Match in diesem Kalenderjahr. 10/10

Zum runterkommen folgende danach Bayley gegen Nia Jax um den WWE Womens Title. Anders als der Kampf beim SummerSlam konnte die Matchstory und das drumherum überzeugen. 1-2 Minuten zu lange, aber dennoch gute Unterhaltung. 6/10

Eine weitere Fehde sollte hier ihren Abschluss finden. Damian Priest sollte seine Judgment Day Altlast in Form von Finn Balor hinter sich lassen. Das Match war solide, Als Abschluss einer monatelangen Fehde allerdings zu wenig. 6/10

Es folgte ein Segment mit Triple H, der neue Crown Jewel Title vorstelle. Unnötig. Gunther konnte mit Goldberg interagieren und auch Sami Zayn spielte eine Rolle.

Das Lowlight des Abends, neben den Segment davor, folgte. Liv Morgan verteidigte ihren WWE Womens World Title gegen Rhea Ripley, während Dominik Mysterio in einem Haikäfig in der Luft hing. Der Kampfverlauf war ok, der Moment mit Dominik als Piniata war ganz lustig, aber das vermasselte Ende zog einfach runter. 4/10

Im Main Event standen dann Cody Rhodes und Roman Reigns Seite an Seite um es mit der Bloodline in Form von Solo Sikoa und Jacob Fatu aufzunehmen. Es war das was man erwartet. Lange Isolationen, viel Überdramatik. Es war auch zu lang. Am Ende war es ok, den Platz am Ende des Abends hatte es nur weil The Rock mal wieder vorbei schaute um sein Programm mal wieder auf Sparflamme zu setzen. 6/10

Nach einem guten Run seit Wrestlemania 40 war das nur halbgar. Das HIAC-Match ist Must-See, vom restlichen Event lohnen sich wirklich nur die letzten 10 Minuten. 6/10

WWE Bash in Berlin

Die WWE begrüßt uns erstmals aus Deutschland zu einem Premium Live Event. Ein Ereignis an dem ich gerne live teilgenommen hätte, allerdings passte der Termin nicht im meinen Kalender. Bleibt zu hoffen das die Show so überzeugt hat, das sie wieder kommen. Monetär ist das anscheinend gelungen. Auch das Publikum war sofort heiß.

Wir starten direkt mit dem WWE Title Match zwischen dem Champion Cody Rhodes und Kevin Owens. Ein Publikumsliebling gegen Publikumsliebling Kampf hat es immer schwer spannend zu wirken, dafür hat man die Geschichte von Owens aufgespielt der sich schon mehrmals gegen seine Partner gestellt hatte. Auch die Verletzung von Cody sollte eine Rolle spielen. Der Kampf war gut strukturiert, konnte zeitweise Spannung erzeugen und war genau das was man als Opener erwartete. Inklusive Ausgang. 7/10

Die WWE Womens Tag Team Title folgten dem Eröffnungskampf. Hier wurde das Ergebnis von Clash at the Castle grade gerückt, indem Bianca Belair und Jade Cargill auf die Unholy Union trafen. Anfangs als Füllerkampf von mir abgestempelt, konnte das Publikum und das bessere als erwartete Match überzeugen. Solide Kost. 6/10

In einem Rückkampf vom SummerSlam kam es zwischen CM Punk und Drew McIntyre, die sich in einem Strap Match gegenüber standen. Besser als der erste Kampf, diesmal auch mit der nötigen Intensität für diese „Blutfehde“. Die Aufmachung des Kampfes war gut, der Einsatz des Lederriemen war gezielt. Auch das Ende konnte in der Umsetzung überzeugen. 8/10

Es folgte für WWE Verhältnisse ein ungewöhnlicher Kampf, immerhin sieht man das nicht so häufig. Ein Mixed Tag Team Match zwischen Damian Priest & Rhea Ripley gegen Dominik Mysterio & Liv Morgan. Es passte perfekt in die Story um die vier Beteiligten, die Fans waren richtig drin und der Kampf war sehr unterhaltsam. Was willst du mehr? 8/10

Zeit für den Main Event. Der als Held der Heimat präsentierte Gunther verteidigt seinen World Heavyweight Title gegen Randy Orton. Es war langatmig. Selbst das Publikum blieb hier für zeitweise ruhig. Es war eine Mischung aus einem typischen Orton (langsam, abwartend, psychologisch geführt) und Gunther (hard-hitting) Match. Es war okay. Es war gut das es der Main Event war. Ein paar Minuten bzw. ein paar Pausen weniger hätten hier wirklich geholfen. 7/10

Es war ein überzeugender PLE. Als Zuschauer wurde man sehr gut unterhalten. 8/10

WWE SummerSlam 2024

Die größte Party des Sommers.

Wir starten direkt mit einem Kampf um den Womens World Title zwischen Liv Morgan und Rhea Ripley. Dieses Programm begleitete uns bereits seit Wrestlemania und sorgte für viele Highlights bei den wöchentlichen Raw Ausgaben. Meine Interesse daran war enorm. Worauf es am Ende hinausläuft konnte man 10km gegen den Wind riechen, es wurde aber gut umgesetzt und das Programm wird uns noch länger begleiten. 7/10

Als nächsten bekam Bron Breaker seine zweite Chance, nach Money in the Bank, den Intercontinental Title von Sami Zayn zu holen. Hier machte er kurzen Prozess. Die Bühne war würdig für den nächsten Main Eventer, allerdings hätte man auf das Match beim PLE zuvor verzichten sollen. 5/10

Yeah! Der United States Title wurde zwischen Logan Paul und LA Knight ausgekämpft. Auch hier war der Ausgang eigentlich schon vorher klar, die Umsetzung war trotzdem unterhaltsam. 7/10

Es folgte mein Lowlight des Abends. Nia Jax bekam ihren Kampf um den Womens Title gegen Bayley. Ich habe mir wenig erwartet und wurde auch damit bedient. Der Push von Nia ist konsequent und der TitleRun von Bayley war solala, ich hatte gehofft das der Money in the Bank-Koffer irgendwie eine Rolle spielt. 4/10

Auf diesen Kampf habe ich mich am meisten gefreut. Alles was zwischen CM Punk, Drew McIntyre und Seth Rollins in den letzten Monaten zu tun hatte, hatte großen Unterhaltungswert. Das ausgerechnet Seth jetzt der Ringrichter in dem Kampf zwischen Punk und Drew sein sollte, sorgte für die besondere Würze. Ich hatte hier wirklich eine harte Schlacht erwartet, diese bekam ich leider nicht. Der Kampf erzählte eine Geschichte, die gut war und einen großen Zwischenschritt für das kommende sein sollte, aber ich war am Ende trotzdem irgendwie enttäuscht. 6/10

Gunther hatte als nächstes die Chance um den World Heavyweight Title von Damien Priest anzutreten. Der Kampf hielt alles war er versprach, eindeutig der beste Kampf des Abends. Das Gunther am Ende den Title holte, war die Kirsche auf der Sahne. 9/10

Im Main Event kam es dann zur gefühlten Low Budget Version des Wrestlemania Hauptkampfes. Cody Rhodes setzte unter Bloodline-Regeln seinen WWE Title gegen Solo Sikoa aufs Spiel. Durch die Stipulation war klar in welche Richtung es gehen soll. Es war nichts nennenswertes, Solo hat diesen TopSpot nicht gerechtfertigt. Am Ende bleibt der Kampf einzig und alleine wegen der Rückkehr von Roman Reigns in Erinnerung. Diese war großartig. 7/10

Ich wurde gut unterhalten. Der SummerSlam bekommt 8/10 von mir.

WWE Money in the Bank 2024

Auf dem Weg zum SummerSlam legen wir mit Money in the Bank den letzten großen Zwischenstopp ein.

Den Abend eröffnen die Männer, die um den Koffer in einem Leiter Match antreten. Während Drew McIntyre, Jey Uso, Chang Gable, LA Knight und Carmelo Hayes durch ihre prominente Rolle bei Raw oder SmackDown einen logischen Platz hatten, war Andrade einfach nur eine komische Wahl. Ein Match das durch spektakuläre Spots lebt, dafür war es gut. Es bleibt nicht lange in Erinnerung. 7/10

Samy Zayn setzte seinen Intercontinental Titel gegen Bron Breakker aufs Spiel. In einem starken Match, das grade die Stärken von Breakker aufzeigte und behutsam einen zukünftigen Main Eventer aufbaut, wechselte der Titel für mich überraschend doch nicht. Die Story wird noch nicht vorbei sein, ich bin gespannt. 7/10

Trish Stratus, die Gastgeberin des Abends, erzählte dann kurz über ihre Geschichte mit der Halle, bevor sie John Cena ankündigte. Bei seinem Überraschungsauftritt kündigt dieser seinen Rücktritt vom Wrestling an. 2025 ist sein letztes aktives Jahr, er wird beim Royal Rumble, bei Elimination Chamber und bei WrestleMania dabei sein. Mal sehen wie man das aufbaut, ich bin sehr gespannt und freue mich auf den letzten Ritt der Ikone.

Der Kampf um den World Heavyweight Title zwischen Damian Priest und Seth Rollins sollte eine interessante Wendung bekommen. Drew machte das wahr, was er bei Raw erzählte: Er setzt den Koffer am selben Abend ein. So wurde aus diesem Kampf ein Triple Threat Match. Nachdem alles danach aussah als würde Drew die Halle als Champion verlassen, griff CM Punk ein und verhalf Damian Priest zur Titelverteidigung. Punk stach damit zwei seiner Kontrahenten aus. Sehr gut umgesetzt war der Zeitpunkt des Eingriffs, da durch die Umwandlung in einen Triple Threat auch die Möglichkeit für eine Disqualifikation aufgehoben wurde. 6/10

Der Leiter-Kampf der Damen wollten den Herren nichts nachstehen und so gab es auch hier spektakuläre Spots. Hier waren alle Damen logisch, immerhin sieht man Tiffany Stratton, Chelsea Green, Iyo Sky, Lyra Valkyria, Naomi und Zoey Stark regelmäßig bei Raw oder Smackdown. Leider ist es an einigen Stellen unsauber, sonst wäre es mein Kampf des Abends gewesen. 6/10

Den Abend beendeten dann der WWE Champion Cody Rhodes an der Seite von Randy Orton und Kevin Owens, die es mit der Bloodline, vertreten von Solo Sikoa, Jacob Fatu und Tama Tonga. In einem klassisch übertriebenen Main Event, das vorallem zeigte was für ein Diamant Jacob Fatu ist, wurde die Geschichte um die Bloodline interessant weiter erzählt. Das bleibt nicht in Erinnerung, war aber ein guter Abschluss. 6/10

Money in the Bank war der erste schwächere Event nach Wrestlemania. Man konnte ihn gut weggucken, es bleibt aber kaum was in Erinnerung. Wenn man die Highlights guckt, kann man sich die drei Stunden schenken. 6/10

WWE Clash at the Castle 2024

Nach King & Queen of the Ring 2024, zu dem ich keine Muse fand irgendwas zu schreiben, ging es beim Clash nach Schottland. Das Produkt lässt sich immer noch gut verfolgen, die große emotionale Verbundenheit ist bei mir abgeflacht.

Der Event begann gleich mit dem I Quit Match um den WWE Championship zwischen Cody Rhodes und AJ Styles. Es war der Rückkampf von Backlash, nachdem AJ mit seinem Karriereende spielte um noch eine Titelchance von Cody zu bekommen. Durch die Stipulation kam ein bisschen Würze rein, da Match verlief aber genauso wie gedacht. Lange Phasen wo AJ am Drücker war, Cody musste sich zurück kämpfen. Auch dessen Mutter in der ersten Reihe wurde involviert. Am Ende gewann natürlich Cody. 8/10

Weiter ging es mit einem Triple Threat Match um den WWE Womens Tag Team Title. Bianca Belair & Jade Cargill verteidigten gegen Alba Fyre & Isla Dawn sowie Shayna Baszler & Zoey Stark. Das Match war da, es zeigt immer noch das Jade trotz dem Training im Performance Center und ihrem AEW Stint sehr hölzern unterwegs ist. Mir hat nicht gefallen, einzig der Titelwechsel ließ mich aufmerken. 4/10

Im Kampf des Abends wurde der Intercontinental Title zwischen Sami Zayn und Chad Gable ausgekämpft. Die Story um den Split der Alpha Academy sowie die hochqualitative In-Ring Action ließen die Zeit im Flug vergehen. Zum Glück gibt man dem Gürtel nach dem Monster-Run von Gunther weiterhin die Aufmerksamkeit, die er verdient. 8/10

Bayley durfte dann ihren WWE Womens Title gegen Piper Niven verteidigen. Match war solide, Piper als Hometown Hero funktionierte nicht wirklich, Spannung gab es keine. 5/10

Logischerweise bestritt der größte Hometown Hero den Main Event. Drew McIntyre forderte Damian Priest um dem WWE World Heavyweight Title heraus. Für mich gab es nur zwei mögliche Ausgänge: Drew gewinnt den Titel in seiner Heimat oder CM Punk sorgt für die Niederlage. Der Kampf war wirklich intensiv und unterhaltsam. Der Spot mit dem feststeckenden Bein von Damian wurde wirklich gekonnt in die Match-Story eingebaut. Am Ende war es wirklich Punk der für die Titelverteidigung sorgte. Mutig sowas in Schottland zu bringen, für die Fehde Punk vs. Drew ist das natürlich zusätzliches Feuer. 8/10

Ich wurde gut unterhalten, die „kleineren“ PLEs überzeugen durch Qualität in einem kompakten Format. Das kann man gut weggucken. Dem gesamten Event gebe ich 8/10.