WWE Crown Jewel 2025

Ein Event, eigentlich fest verbunden mit Saudi-Arabien, empfängt uns 2025 aus Australien.

Australien Street Fight
Bronson Reed vs. Roman Reigns

Wie bereits beim Clash eröffnen die beiden die Show. Es war das typische WWE No DQ-Match, bei dem man nicht lange auf die Eingriffe warten muss. Der Spear von Breakker, der plötzlich aus den Zuschauer kam, war ein Genuss. Die Usos durften natürlich nicht fehlen und zur Überraschung aller war wurde Reigns klar in einem Singles Match gepinnt. Das ist mal eine Aussage. Mich hat das Match unterhalten.
7/10

WWE Womens Crown Jewel 2025 Title Match
Stephanie Vaquer vs. Tiffany Straton

Über die Sinnhaftigkeit des Titel kann man weiterhin streiten, wenigstens war das Match kurz und solide. Man merkt das Straton noch selbst kein Match führen kann. Man merkte auch das man nicht komplett All-In geht, um keine der beiden Champs bloß zu stellen.
6/10

AJ Styles vs. John Cena
Wow. Endlich ein würdiges Farewell Match für Cena. Die Crowd war zu 90% den ganzen Abend im gelben Cena Shirt gekleidet, was natürlich für die beste Stimmung hier sorgte. Beide brennen ein Feuerwerk ab und die knappe halbe Stunde vergeht wie im Flug.
10/10

Kabuki Warriors vs. Iyo Sky & Rhea Ripley
Rhea natürlich als Hometown-Hero mit einer großen Reaktion. Mit knapp 20 Minuten vielleicht ein paar Minütchen zu lange, aber sonst gibt es nicht viel zu meckern.
7/10

WWE Crown Jewel 2025 Title Match
Cody Rhodes vs. Seth Rollins

Nachdem Styles/Cena bereits ein Feuerwerk abgefeuert haben, zeigen auch Cody und Seth was in ihnen steckt. Dieses Match (um einen sinnlosen Titel) hatte einen guten Aufbau, der Seth zum Siegen verflucht. Was die beiden dann zeigen muss sich nur ganz knapp hinter dem Match des Abends verstecken, aber Aktionen wie einen Coast to Coast HEadbutt hatte ich 2025 nicht auf meiner Bingo Karte in einem WWE Main Event. Auch das Ende war stark und stellt hoffentlich genau die richtigen Weichen.
9/10

Fazit
Von vorne bis hinten ein überzeugender PLE, bis jetzt der beste neben Evolution.
8/10

WWE Wrestlepalooza

Der erste PLE auf ESPN, ein Moment der die Zukunft des Sports-Entertainment für immer verändern sollte. Mal sehen ob so heiß gegessen wird, wie es gekocht wurde.

Brock Lesnar vs. John Cena
Nicht das was man erwartet hat und irgendwie fehlte jegliche Sinnhaftigkeit. Cena agierte professionell, aber bocklos. Lesnar irgendwie out-of-shape. Ich war enttäuscht.
2/10

Bron Breakker & Bronson Reed vs. The Usos
Solide Kost beim Usos Comeback. Ich finde es stark das Bron & Bronson weiter gepusht werden, ohne zwanghaft zu wirken. Das wirkt sehr natürlich. Die richtigen Sieger gab es auch. Solide Kost.
6/10

WWE Womens World Title Match
Iyo Sky vs. Stephanie Vaquer

Großes Kino. Beide klicken sofort und liefern in knapp 20 Minuten ein bockstarkes Match auf die Matte. Großes Manko waren die Zuschauer, die den ganzen Abend nicht so wirklich drin waren. Ansonsten fast ein perfektes Match.
9/10

AJ Lee & CM Punk vs. Becky Lynch & Seth Rollins
Bis zu diesem Match war es ein starker Aufbau, der Moment der AJ Rückkehr war perfekt. Das Match litt massiv unter dem Mann gegen Mann bzw. Frau gegen Frau. Dazu wurde der Moment, als AJ endlich in den Ring kam zu lange aufgebaut. Gut, aber nicht mehr.
7/10

WWE Title Match
Cody Rhodes (c) vs. Drew McIntyre

Der ganze Aufbau war mittelmäßig. Drew ist wirklich in einer großartigen Phase, wirkte hier aber nur wie ein Übergangsgegner und strahlte dadurch keine Gefahr aus. Cody macht seine typische Titelverteidigung und das Ende wirkte wirklich schlecht gemacht.
6/10

Fazit
Es hat nicht die Zukunft verändert, es war ein solider PLE mit einem klaren Highlight.
6/10

AAA x WWE Worlds Collide 2025: Las Vegas

Der zweite Cross-Event nach dem Kauf von Triple A. Diesmal ging es Rahmen des Mega-Box-Kamp Canelo/Crawford nach Las Vegas.

Cruz Del Toro, Joaquin Wilde, Lince Dorado & Mini Abismo Negro vs. La Parka, Laredo Kid, Mascarita Sagrada & Octagon Jr.
Es beginnt direkt actiongeladen und chaotisch, mit einem Mix aus AAA und WWE Wrestlern. Grade die Mitglieder der LWO gehen bei solchen Events auf. Hat gut unterhalten.
7/10

AAA Reina de Reinas Title #1 Contendership Match
Faby Apache vs. Natalya

Hat die Hoffnung das Natalya unter einem gemischten Banner mehr von ihrem Können zeigen wird, aber leider war das was sie präsentierte sehr langweilig. Zum Glück das kürzeste Match des Abends.
4/10

AAA World Tag Team Title Match
Pagano & Psycho Clown (c) vs. Grayson Waller & Kofi Kingston

Hatte hier auf den klassischen NewDay Stick gehofft, aber Woods wurde durch Waller ersetzt. Es war ein netter Teamkampf, der auch die Fans animieren konnte. Am Ende ein paar Minuten zu lang.
6/10

The Judgment Day vs. Lola Vice & Mr. Iguana
Demonito gegen La Yesca, Handpuppe gegen Handpuppe. Wenn das schon das Highlight des Kampfes ist, kann das drumherum nicht überzeugt haben. Der Sprung nach außen von La Yesca war ein guter Lacher.
5/10

AAA Latin American Title Fatal Four Way Match
El Hijo de Dr. Wagner Jr. (c). vs. Dragon Lee vs. Ethan Page vs. JD McDonagh

In der Kürze liegt die Würze. Die knapp 10 Minuten war gut gefüllt, jeder konnte kurz scheinen und am Ende hat der richtige gewonnen. So geht das.
7/10

AAA Mega Title Match
El Hijo del Vikingo (c) vs. Dominik Mysterio

Was sind seit Monaten andeutet, wurde endlich umgesetzt. Das Match war sehr unterhaltsam, der Sport-Entertainment Faktor war gut eingesetzt und am Ende gewinnt der WWEler den wichtigsten Titel von AAA. Für Dominik ist da ein richtig starkes Signal, grade auch im Hinblick auf seinen Vater kann das etwas großes werden. Match des Abends.
8/10

Fazit
Worlds Collide war ein gut anzuschauender Event, der die Stars aus AAA dem amerikanischen Markt näher bringen möchte.
7/10

WWE Clash in Paris

Der zweite PLE in Frankreich und der erste aus Paris.

Bronson Reed vs. Roman Reigns
Die Geschichte um den Tribal Thief und die geklauten Schuhe bringt einen frischen Wind. Das Publikum war sofort laut. Das Match war langatmig und einen Ticken zu lang, grade durch das was danach passiert ist hätte man 5 Minuten Matchzeit streichen können.
7/10

WWE Tag Team Title Match
The Wyatt Sicks (c) vs. The Street Profits

Solides Match mit einigen spaßigen Momenten. Die Profits brauchen ein neues, am besten getrenntes Profil.
6/10

WWE Womens Intercontinental Title Match
Becky Lynch (c) vs. Nikki Bella

Becky hat hier alles versucht um ein flüssiges Match zu liefern, in dem die Bella Schwester stark aussieht, Hat leider nicht geholfen, Nikki wirkte enorm eingerostet und hölzern. Leider ein Lowlight am Abend.
3/10

Good Ol‘ Fashioned Donnybrook Match
Rusev vs. Sheamus

Starkes Hardcore Match. Beide haben wirklich ihren Körper kaputt gemacht. Hier hätten 5 Minuten mehr nicht wehgetan.
8/10

Logan Paul vs. John Cena
Fühlte sich auf der Goodbye-Tour von Cena erzwungen hat, auch wenn es eine Vorgeschichte gab. Match war sehr in Ordnung, sehr lustige Moves wurden ausgepackt.
7/10

WWE World Heavyweight Title Fatal Four Way Match
Seth Rollins (c) vs. CM Punk vs. Jey Uso vs. LA Knight

Stimmiges Match, das einige Erzählstränge aufnahm und miteinander verknüpfte. Im Mittelpunkt natürlich Rollins/Punk, die auch das Ende bestimmen. Das hier Becky Lynch eingreift war überraschend, aber machte Sinn auf den Weg zum nächsten PLE.
7/10

Fazit
Es bleibt wenig in Erinnerung, man konnte den Event aber gut weggucken. Das Publikum hat sehr geholfen.
7/10

TNA Slammiversary 2025

Na dann gucken wir mal was die Main Show zu bieten.

Mustafa Ali vs. Cedric Alexander
Gut gewählter Opener. Beide haben Chemie im Ring, war spaßig anzuschauen. Das Ende zieht runter, aber das ist ja irgendwie TNA.
7/10

Matt Cardona & The System vs. DarkState
Die erste Involvierung von WWE. DarkState sind schon bei NXT nicht relevant, obwohl sie eigentlich stark angefangen haben. Das sie hier auch noch verlieren, sagt einiges über ihre Zukunft aus. 7 Minuten für einen Kampf mit ACHT Personen ist auch eine Farce.
4/10

Tessa Blanchard vs. Indi Hartwell
Das war unsauber, schlecht und viel zu lange. Da passte nichts.
2/10

TNA Knockouts World Title / WWE NXT Women’s Title Winner Takes All Match
Jacy Jayne (c) vs. Masha Slamovich (c)

Haben das Beste aus den Möglichkeiten gemacht, das WWE bei einem TNA PPV so stark dargestellt wird ist erstmal fragwürdig. Solides Match.
6/10

TNA X-Division Title Match
Moose (c) vs. Leon Slater

Im Vergleich zu den bisherigen Matches kommt dieser Kampf wie ein Klassiker rüber. TNA hat es geschafft Slater relevant zu machen, die Fans fahren auf ihn ab. Moose tut auch alles damit sein Gegner glänzen kann. Match des Abends.
8/10

TNA World Tag Team Title Four Way Ladder Match
The Nemeths (c) vs. The Hardys vs. The Rascalz vs. First Class

Lustiges Match. Vielleicht machte keinen Sinn oder war unnötig gefährlich. Bei den Teilnehmer kann man nicht (mehr) mehr erwarten.
5/10

TNA World Title Three Way Match
Trick Williams (c) vs. Joe Hendry vs. Mike Santana

Und auch der Main Event war leider nur solide. Mike Santana als absoluter Star, wir in seiner Hometown ohne Ende gefeiert und TNA verpasst wohl (ähnlich wie damals bei Joe Hendry) den Moment den Titel zu wechseln. Gesehen und enttäuscht ausgemacht.
5/10

Fazit
Joa, das war wenig. Ich kann TNA aktuell nicht empfehlen, man weiß nicht was man sein möchte und dann noch zu viel WWE Involvierung. Nutzt eure Zeit besser.
4/10

WWE Evolution 2025

Ein reiner Damenevent ist grundsätzlich eine gute Sache – allerdings wurde dieser hier sehr schlecht aufgebaut und wirkte stellenweise lieblos hingeklatscht.

WWE Women’s Intercontinental Title Triple Threat Match
Becky Lynch (c) vs. Bayley vs. Lyra Valkyria

Wow – dieser Kampf hat richtig abgeliefert. Alle drei Teilnehmerinnen waren konstant involviert, es gab kaum die üblichen 1-gegen-1-Phasen, wie man sie aus anderen Triple Threats kennt. Sehr gelungener Einstieg in den Event.
8/10

WWE NXT Women’s Title Match
Jacy Jayne (c) vs. Jordynne Grace

Auch hier ein knackiges Match, das das hohe Tempo aus dem Opener fortgesetzt hat. Mit rund zehn Minuten hatte es die perfekte Länge, und der Turn von Blake Monroe gegen Grace war ein gelungener Schocker.
7/10

WWE Women’s Tag Team Title Fatal Four Way Match
The Judgment Day (c) vs. Alexa Bliss & Charlotte Flair vs. Sol Ruca & Zaria vs. The Kabuki Warriors

Überraschend, wie sehr Charlotte Flair gefeiert wurde. Das Match selbst war chaotisch, aber unterhaltsam – und die Titelverteidigung kam unerwartet. Auch hier: Mit rund zehn Minuten genau richtig getaktet.
7/10

WWE Women’s Title Match
Tiffany Stratton (c) vs. Trish Stratus

Dass Trish eine der besten Wrestlerinnen aller Zeiten ist, hat sie erneut bewiesen. Das Drumherum wirkte zwar etwas erzwungen, aber mit acht Minuten hat man es angenehm knapp gehalten. Für das Gebotene absolut in Ordnung – auch wenn man sich hier durchaus einen wertigeren Kampf hätte wünschen dürfen.
6/10

No Holds Barred Match
Jade Cargill vs. Naomi

Die perfekte Stipulation, um die wrestlerischen Schwächen zu kaschieren. Insgesamt sehr unterhaltsam, und mit Bianca Belair als Gastschiedsrichterin hatte das Ganze auch eine sinnvolle Ergänzung. So kann man Jade auch mal mehr als 3 Minuten einsetzen.
8/10

20 Woman Battle Royal
Ich hatte auf die ein oder andere „Legende“ gehofft – neben Nikki Bella. Stattdessen stärkt man das aktuelle Roster, was völlig okay ist. Allerdings zeigten einige Teilnehmerinnen deutlich, dass sie noch nicht so weit sind. Zum Glück gab es am Ende die richtige Siegerin.
4/10

WWE Women’s World Title Match
IYO SKY (c) vs. Rhea Ripley (vs. Naomi)

25 Minuten pures Top-Level-Wrestling – das bisher beste Damenmatch des Jahres. Dieses Match hätte auch ein WrestleMania-Main-Event sein können. Ripley und SKY harmonieren perfekt, ihre Rivalität wirkt intensiv und glaubwürdig. Dass Naomi am Ende ihren Money-in-the-Bank-Koffer einlöst und den Titel gewinnt, war der nötige Schocker, um dem Event ein denkwürdiges Finale zu geben.
10/10

Fazit
Unglaublich, dass dieser zunächst so lieblos zusammengewürfelt wirkende Event am Ende auf ganzer Linie überzeugt hat. Gerne in dieser Form jährlich – das war richtig stark!
8/10

WWE NXT The Great American Bash 2025

Damit AEW ihr größtes Wochenende nicht alleine füllen muss, hat sich der Primus gedacht, er müsse eine Alternative bereitstellen.

Jasper Troy vs. Je’Von Evans
Netter Opener, allerdings merkt man deutlich, dass Jasper noch einiges an Training benötigt. Der Matchfluss wurde immer wieder unterbrochen.
6/10

WWE NXT Womens North American Title Match
Sol Ruca (c) vs. Izzi Dame

Für einen sogenannten Premium Live Event war das zu wenig – sowas kann ich auch in der Wochenshow sehen. Beide können sicherlich mehr, aber bitte dann in einem kleineren Rahmen und mit weniger Spotlight.
6/10

WWE NXT North American Title Falls Count Anywhere Match
Ethan Page (c) vs. Ricky Saints

Dass beide ihre ersten Sporen bei AEW verdient haben, merkte man sofort. Sie wissen, wie man ein starkes Match aufbaut und es unterhaltsam gestaltet. Bester Kampf des Abends.
8/10

Die Vertragsunterzeichnung für das TNA-Title-Match war bei diesem NXT-Event völlig deplatziert.

WWE NXT Title
Oba Femi (c) vs. Yoshiki Inamura

Es ist gut, dass das Titelgeschehen immer wieder durch frische Herausforderer aufgemischt wird. Allerdings würde ich es begrüßen, wenn Femi mal eine längere Fehde mit einem Gegner hätte – das würde auch seiner Entwicklung helfen. Das Match war da, aber mehr auch nicht. Keine Katastrophe, aber kein Highlight.
6/10

Fatal Influence vs. Blake Monroe & Jordynne Grace
Man merkt, wie sehr die Damendivision gelitten hat, seit Giulia und Vaquer ins Main Roster befördert wurden. Der Main Event war für diesen Kampf zu groß. Es war okay – mehr aber auch nicht.
6/10

Fazit
Der Event war da. In meinen Augen zu sehr übers Knie gebrochen – und am Wochenende ohnehin überschattet von Saturday Night’s Main Event und Evolution. Hätte man sich sparen können.
5/10

AEW All In Texas

Der größte AEW-Event in Nordamerika.
Knapp 30.000 Zuschauer beim ersten Stadion-Event – für die zweitgrößte Wrestling-Promotion ein enormer Erfolg.

Mit insgesamt sechs Stunden wurde das komplette PPV-Fenster ausgereizt. Rechnet man die „Zero Hour“ mit dazu, kommen wir auf ACHT STUNDEN Content. Und ganz ehrlich: Sechs Stunden Wrestling am Stück sind einfach zu viel. Ich verstehe die Beweggründe, aber für den Zuschauer ist das keine angenehme Länge. Ich musste im Re-Live mehrmals pausieren, weil es mir einfach zu viel wurde. Aber wir gehen rein…

AEW World Trios Title Match
The Opps (c) vs. Death Riders

Wir starten direkt mit etwas, das auf dieser Card nichts verloren hatte. Packt das Match in die „Zero Hour“, damit dort auch mal etwas mit Storyline-Bezug passiert – aber beim größten Event des Jahres war das hier einfach fehl am Platz. Es kam keinerlei Spannung auf, und mit rund 15 Minuten war es auch zu lang. Das Aftermath war okay, da es noch einmal eine Verbindung zum Main Event herstellte. Insgesamt aber absolut verzichtbar.
4/10

Mens Casino Gauntlet Match
Und es geht „meh“ weiter. Die Match-Idee ist nett, aber für dieses Event unpassend. Der Sieger war sehr vorhersehbar, nur Juice Robinson bot eine kleine Überraschung. Einige nette Spots, aber mir fehlt das Verständnis, warum immer nur ein Spot im Ring gezeigt wird, während der Rest der Teilnehmer draußen liegt und auf seinen Einsatz wartet.
5/10

AEW TNT Title Four Way Match
Daniel Garcia vs. Dustin Rhodes vs. Kyle Fletscher vs. Sammy Guevara

Im Vorfeld wurde bekannt, dass der eigentliche TNT-Champion Adam Cole verletzungsbedingt den Titel abgeben muss. Das begleitende Segment war emotional. Dass man als Ersatz dann dieses Match angesetzt hat, fand ich enttäuschend. Besonders die Einbindung von Rhodes und Guevara machte wenig Sinn – ein Singles Match zwischen Garcia und Fletcher hätte deutlich besser gepasst. Und dann gewinnt auch noch Rhodes den Titel, obwohl alles für Fletcher angerichtet war. Meh.
5/10

The Young Bucks vs. Swerve Strickland & Will Ospreay
Hier wurde jegliche Logik aus dem Fenster geworfen. Erwartungsgemäß war es ein sehenswertes Spotfest – aber nichts, was lange in Erinnerung bleibt. Zu durchchoreografiert, zu sehr auf die nächste Sequenz fokussiert.
5/10

Womens Casino Gauntlet Match
Ob man zwei Matches dieser Art auf einer Card braucht, sei dahingestellt. Dieses hier war aber deutlich besser als das der Männer: stimmiger aufgebaut, weniger Fokus auf einzelne Moves, mehr Chaos durch die vielen Teilnehmerinnen.
7/10

AEW World Tag Team Title Three Way Match
The Hurt Syndicate (c) vs. JetSpeed vs. The Patriarchy

Einst das Herzstück von AEW, wird die Tag-Team-Division inzwischen sehr stiefmütterlich behandelt. Mit dem Hurt Syndicate hat man zwar starke Champions, aber entweder fehlen passende Herausforderer – oder sie (FTR…) sitzen am Kommentar. Dass JetSpeed dabei ist, wurde immerhin aufgebaut. Warum The Patriarchy im Match war, wurde erst nach dem Kampf klar. Das Match selbst war nichts Weltbewegendes und reiht sich in die eher durchwachsene erste Hälfte ein. Danach folgte das große Comeback von Cope und der Tease von Edge & Christian… na ja.
6/10

AEW Womens World Title Match
Toni Storm (c) vs. Mercedes Mone

Das aktuell größtmögliche Damen-Match, das AEW veranstalten kann: Champion vs. Champion – der erste von drei Main Events. Und ja, es war ein starkes Match. Aber es fehlte der Funke, der es auf das nächste Level hebt. Für meinen Geschmack auch ein wenig zu lang.
8/10

AEW Unified, AEW Continental & AEW International Title Winner takes all Match
Kazuchika Okada (c) vs. Kenny Omega (c)

Ich verstehe bis heute nicht, wofür diese Gürtel eigentlich stehen. AEW hat ein Titelproblem – vor allem, was die B-Titel betrifft. Dieses Match hätte auch ohne Titel genau so funktioniert: „One Last Time“ und die Fans wären dabei gewesen. Warum Don Callis involviert war, bleibt unklar – ich fand es eher störend. AEW tut sich generell schwer, klare Niederlagen zu booken: Immer braucht es Eingriffe oder Ablenkungen. Das hat dem Finish geschadet. Trotzdem: starkes Match, schöner Abschluss – aber kein Must-See für mich.
8/10

AEW World Title Texas Death Match
Jon Moxley (c) vs. Adam Page

Den Death Riders-Storyline-Weg bin ich seit Monaten leid – aber für dieses Payoff hat sich das Durchhalten gelohnt. Das Match war pures Chaos, alle relevanten Akteure der Fehde waren involviert. Dass sich Leute von einem Video auf der Leinwand ablenken lassen, war ein kleiner Schönheitsfehler. Über die Brutalität kann man diskutieren – das ging schon in Richtung CZW Deathmatch. Dennoch: extrem unterhaltsam, starkes Ende.
9/10

Fazit
Ein sehr langer PPV, der vor allem wegen des Finales in Erinnerung bleiben wird. Die erste Hälfte war in meinen Augen „meh“, erst mit den drei Main Events wurde es richtig stark. Insgesamt würde ich 7/10 geben.

AEW All In Texas – Zero Hour

Der größte AEW-PPV in Nordamerika – da darf die klassische „Stunde Null“ nicht fehlen.

Die gesamte Show hat eine Länge von 2 Stunden, besteht aber größtenteils aus Gerede und Hype-Videos. Für uns geht es hier nur um das Wrestling.

Shane Taylor Promotions vs. The Sons of Texas

Wir starten direkt mit einem eher belanglosen Match. Ob dieses Duell im „Ring of Honor“-Kosmos Sinn gemacht hat, weiß ich nicht, da ich die Wochenshows nicht verfolge. Für mich war es ein eher uninteressantes Match, das einzig und allein dazu diente, den von Erichs – den „Helden von Texas“ – einen Auftritt zu verschaffen.
3/10

The Don Callis Family vs. Big Boom AJ & The Conglomeration

Auch dieses Match hatte kaum einen Mehrwert, abgesehen davon, möglichst viele Wrestler und vor allem Big Boom AJ zu zeigen. Diese aufgeblasene „Don Callis Family“ stört mich generell im AEW-TV, weil viele der Beteiligten einfach nirgendwo richtig eingebunden sind. Wenigstens war das Match nicht sehr lang.
5/10

FTR vs. The Outrunners

Dieser Kampf hatte wenigstens eine Geschichte, und er hätte durchaus auch bei einem anderen PPV ein Titelmatch sein können. Das Match lebt natürlich von FTR, und für die Outrunners war es eigentlich zu lang. Es hätte in der Hälfte der Zeit wesentlich knackiger wirken können.
6/10

Fazit

Ob dies wirklich eine gute Einstimmung auf die folgenden PPVs ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es handelt sich um eher günstigen Content für YouTube.
5/10

WWE Backlash 2025

Drei Wochen nach zwei enttäuschenden Wrestlemania Nächten (Saturday & Sunday)

WWE United States Title Fatal Four Way Match
Jacob Fatu vs. Damian Priest vs. Drew McIntyre vs. LA Knight

Das war richtig stark. Mit Fatu macht die WWE grade alles richtig. Sie wissen auch wie man andere warm und interessant halten kann. Es gab auch das Debüt von Jeff Cobb, hier wurden einige super interessante Samen gepflanzt. Ich freue mich auf die Ernte.
8/10

WWE Womens Intercontinental Title Match
Lyra Valkyria vs. Becky Lynch

Match des Abends. Hier passte alles, die Endphase war spannend und Becky als Heel ist großartig.
8/10

WWE Intercontinental Title Match
Dominik Mysterio vs. Penta

Gutes Match. Es wurden einige Geschichtsstränge weiter gezogen, grade die Spannungen zwischen Dirty Dom und Finn Balor werden intensiv, aber langsam aufgebaut. Auch die Sache mit El Grande Americano weiß zu gefallen.
6/10

Gunther vs. Pat McAfee
Bin massiv zwiegespalten. Auf der einen Seite fand ich es unterhaltsam, auf der anderen Seite darf die Maschine Gunther niemals so lange gegen einen Kommentator benötigen. Es brachte halt Gunther auch nichts, grade nach dem Titelverlust hätte ich hier gerne jemand anderes als Gegner gesehen.
5/10

WWE Title Match
John Cena vs. Randy Orton

One Last Time. Beide sind Erdnussbutter und Marmelade, es passt einfach zusammen. Das Match war um Welten besser als der Main Event von Mania. Das Ende mit den Eingriffen und R-Truth zieht die Wertung runter.
7/10

Alles in allem konnte man Backlash gut weggucken. Mit einer Laufzeit von unter 3 Stunden war das knackig.
7/10