Die blogtechnische Sommerpause endet mit dem größten All Elite Wrestling Event des Jahres. Wieder mal ist Wembley in London der Austragungsort, fast 50.000 Zuschauer kamen.
Die offizielle Show beginnt mit gefühlt 50 Wrestlern im Ring, da das AEW World Trios Title Roulette Royal Match nicht pünktlich im Buy-In endete. Das war natürlich so geplant, damit The New Level, früher The New Day, um Austin Creed und Kofi on PPV debütieren können. Es hätte sicherlich bessere Möglichkeiten für ein großes Debüt gegeben, aber man machte sich sicherlich Gedanken sie in einem Kampf um unwichtige Titel zu bringen…
AEW Womens World Tag Team Title Match
Divine Dominion (c) vs. The Brawling Birds
Einen Kampf, den man ewig genug hinauszögerte, um diesen in Wembley zu bringen. Das Match war in Ordnung, aber hat absolut niemanden interessiert. Schade.
4/10
AEW Continental Title Continental Challenge Cup Final Match
Jon Moxley (c) vs. Nigel McGuinness
Ich finde es wunderbar das Nigel in seinem Heimatland seine Spots bekommt. Allerdings bin ich alles mit Jon Moxley spätestens seit All In Texas überdrüssig, ich mag seine Matches nicht und dieses Möchtegern-MMA Ding wirkt einfach so Fake. Auch dieses Cup Ding ist völlig an den Haaren herbei gezogen.
6/10
AEW International Title Three Way Match
Kyle Fletcher (c) vs. Kazuchika Okada vs. Konosuke Takeshita
Das war eine Anreihung von Moves, ohne große Geschichte dahinter. Natürlich wartet jeder gespannt darauf das Kyle endlich die Don Callis Family verlässt, natürlich staubt hier Okada ab und natürlich ist Takeshita, der neben Fletcher die Zukunft sein sollte, nur die Nummer 3. Fühlte sich inhaltlich leer an.
6/10
AEW World Title #1 Contendership Casino Gauntlet Match
Existierte auch nur ob ein paar große Namen auf die Card zu bringen. Wie üblich bei dieser Art von Matches liegt der Fokus auf den zwei Akteuren, die grade ihren Spot machen, während der Rest draußen sich ausruht. Der Sieger am Ende war schon Wochen vorher klar.
5/10
AEW World Tag Team Title Match
Cage & Cope (c) vs. The Young Bucks
Vor 10 Jahren sicherlich ein Dream Match, aber an beiden Team nagt einfach die Zeit. Für die Umstände ein gutes Match, natürlich ist Rick Knox der Ringrichter und jegliche Logik fehlt. Am Ende flext AEW die Muskeln und zeigt einiges große Tag Teams, schade das man aus der World Title Fehde nicht wirklich Tag Teams featured in längeren Programmen.
7/10
AEW TNT Title Falls Count Anywhere Match
Kevin Knight (c) vs. Darby Allin
Starb mit den ganzen Eingriffen. Darby springt mal wieder aus guter Höhe, man versucht Steven Borden zu featuren. Am Ende natürlich der große Sting Return.
5/10
AEW Womens World Title Match
Willow Nightingale (c) vs. Mercedes Mone
Auch hier ein gutes Match, allerdings wurde immer wieder der aufkommende Fluss unterbrochen. Sei es durch falsche Positionierung oder durch Kleidungsstücke, die nicht so wollten. In beiden steckt mehr und zumindest hier war Luft nach oben.
8/10
AEW World Title Match
Kenny Omega (c) vs. Will Ospreay
Ein „Face“ gegen Face Match, was sehr schade ist. Keiner will Kenny Omega ausbuhen, hier hätte es einen deutlichen Heel (MJF *hust*) benötigt. Omega versuchte während des Matches immer wieder heelisch zu agieren, allerdings überzeugen seine Gesichtszüge einfach nicht. Das wirkt zu sehr gespielt. Will ist natürlich der Hometown-Hero. Der Aufbau von ihm über den Entrance war perfekt. Es ist ein starkes Match, aber leider nicht das beste Match alles Zeiten, auch wenn sie es so sehr gewollt hätten.
9/10
Fazit
Ich war froh das es vorbei war. Die beiden Main Events sind starke Matches, davor gibt es aber die üblichen AEW Probleme. Nicht jedes Match muss das beste am Ende sein.
7/10